Medienneutrale Daten

Wissen Sie zu Beginn einer Bildausarbeitung immer sicher, welche Datenformate und Farbraumanpassungen später noch von diesem Motiv erzeugt werden sollen? Besser, es bleibt der größtmögliche Spielraum für die weitere Datenverarbeitung erhalten – der größtmögliche Farbraum und die größtmögliche Bildauflösung.

Unter diesen Maßgaben ausgearbeitete Bilddaten bilden den optimalen Datenstamm für alle weiteren Verwendungen, ob für digitale oder analoge Medien – eben medienneutrale Daten.


Datenanpassung

Kennt man das Zielmedium, sollte man Daten diesem genau anpassen, denn z. B. „je größer, desto besser” ist nicht immer die praktikabelste Lösung. Was die Auflösung angeht, kann zu viel genauso negative Auswirkungen haben, wie zu wenig – und der größere Farbraum RGB ist für Printprodukte dem kleineren Farbraum CMYK absolut nicht vorzuziehen, auch das Thema Flächendeckung ist dabei nicht zu vernachlässigen.

Dateiformate sind mit Bedacht auszuwählen und überflüssig verwendete Sonderfarben können auch mal teuer zu stehen kommen. Einige Anpassungen kann man automatisieren, andere muss oder sollte man manuell tätigen. Was nicht passt, das machen wir passend – so gut es eben geht.


Farbraumanpassung

Wird ein und derselbe Datenbestand eines Motivs für die Wiedergabe in unterschiedlichen Medien verwendet, so wird das farbliche Ergebnis voraussichtlich in den meisten Fällen unterschiedlich ausfallen. Für unterschiedliche Produktionswege gibt es fast immer Beschreibungen des Farbverhaltens im jeweiligen Prozess: die Profile.

Diesen Profilen, diesem spezifischen Farbverhalten sollten die Ausgangsdaten angepasst werden, um im Ergebnis die optimale farbliche Übereinstimmung zu erzielen. In vielen Fällen können wir auf automatisierte Prozesse zugreifen, in manchen Fällen bedarf es für das beste Ergebnis wiederum eines gekonnten manuellen Eingreifens.